Heizungsinstallateure und Elektriker erfolgreich an Bord gehievt

«Setzen Sie sich ein!» Mit diesem Aufruf wendeten sich die Verbände der Walliser Heizungs- und Elektroinstallateure an den Infoabenden in Visp und Martigny an ihre Mitglieder. Sie sollen als zentrale Partner bei der neuen Kampagne von EnergieSchweiz zur Förderung von Fernbedienungen für Heizungen in Zweitwohnungen mitmachen.

Vor allem im Lötschental habe er schon etliche Fernsteuerungen für Elektroheizungen in Ferienwohnungen und -häusern installiert, sagt Fernando Ambord, Inhaber der Firma Elektrohüs AG in Susten: «Eine gute Sache ist das, wirtschaftlich attraktiv für alle Beteiligten. Bei dieser Kampagne bin ich auf jeden Fall als Partner dabei!» Auch für Heizungsplaner Hansruedi Kaufmann von der Firma Perren Haustechnik in Zermatt ist es klar, dass er als Anbieter von Fernbedienungslösungen für Heizungen auf der Internetplattform «MakeHeatSimple» auftreten will: «Nicht nur, weil es Werbung für unser Geschäft ist, sondern auch aus persönlicher Überzeugung, weil wir einen Beitrag zum Energiesparen leisten wollen.»

Unternehmer spielen zentrale Rolle

Das Interesse der Heizungs- und Elektrotechnik-Fachleute an der neuesten Kampagne von EnergieSchweiz zur Förderung von Fernbedienungen für Heizungen in Zweitwohnungen ist enorm. Am 17. Januar 2019 liessen sich in Visp 21 Heizungstechniker und zwölf Elektroinstallateure über die Aktion informieren. Am Vorabend in Martigny waren es rund 60 Fachleute aus der Heizungs- und Elektro-Branche. EnergieSchweiz-Geschäftsführer Patrick Kutschera und Pierre-Yves Cina von der Dienststelle Energie und Wasserkraft des Kantons Wallis betonten die entscheidende Rolle, die Planer und Installateure bei der Kampagne spielen. Sie stehen den Eigentümerinnen und Eigentümern von Zweitwohnungen am nächsten und können mit ihrer Fachkompetenz einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen leisten. «Lasst uns gemeinsam alles in unserer Macht Stehende tun, damit das Pilotprojekt zum Erfolg wird!», forderte Cina in seinem Appell an die Fachleute.

Investitionskosten halten sich in Grenzen

Nach den ausführlichen Informationen durch die Vertreter von Bund und Kanton zum Hintergrund der Kampagne erläuterte Gilbert Morand, Dozent an der Walliser Hochschule für Ingenieurwissenschaften, den Heizungs- und Elektroinstallateuren die neuesten technischen Lösungen und Funktionalitäten von Fernsteuerungen für Heizungen. Die Veranstaltungsteilnehmer erhielten auch die Möglichkeit, sich mit Herstellern solcher Geräte auszutauschen und sich noch mehr Know-how anzueignen. In Visp waren acht Lieferanten von Fernbedienungssystemen vor Ort, in Martigny sogar deren elf. Hersteller und Monteure, die bereits Erfahrung haben mit der Installation von Fernbedienungen für Heizungen, sind sich übrigens einig: Unabhängig vom Prinzip funktionieren die heutzutage üblichen Systeme störungsfrei und sind einfach via Handy, SMS, Internet oder App zu bedienen. Die an der Veranstaltung kommunizierten Investitionskosten von 500 bis 3000 Franken seien absolut realistisch. Ebenso bestätigten die Fachleute die schnelle Amortisation dieser Investitionen.

MakeHeatSimple.ch als Dreh- und Angelpunkt

Das Feedback der Firmenvertreter zu den beiden Informationsabenden im Ober- und Unterwallis war durchwegs positiv. Fast ausnahmslos beteiligen sich die anwesenden Unternehmer als Partner der Kampagne und figurieren somit auf der Liste der Heizungsinstallateure und Elektriker der Internetplattform MakeHeatSimple.ch. Damit versprechen sie, auf (Offert-)Anfragen von Zweitwohnungsbesitzerinnen und -besitzern so rasch als möglich zu reagieren und ihre Kundschaft kompetent und bedürfnisgerecht zu informieren und zu beraten.