Luftwärmepumpe in Chalet

In seinem Chalet in Saalwald oberhalb von Mund hat der in Brig ansässige Anwalt und Notar Aron Pfammatter eine Fernbedienung für die Heizung installieren lassen. «Eine unkomplizierte Sache, die in der Praxis viel bringt und in der Schweiz einiges an Potenzial hat», findet er.

Warum haben Sie sich entschlossen, in Ihrem Chalet eine Fernbedienung für Ihre Heizung zu installieren?

Meine Eltern haben seit 1982 in Salwald ganz in der Nähe ein Chalet. Statt die Heizungs- und Wasserleitungen beim Verlassen im Winter wegen der Frostgefahr jedes Mal aufwändig zu entleeren, können sie ihre Elektro-Heizung seit rund 15 Jahren per Telefon an- und ausstellen. So etwas wollte ich in meinem Chalet, das 2015 erbaut wurde, auch haben. Primär wegen des Komforts, aber sicher auch, weil sich auf diese Weise Energie sparen lässt. Mein Heizungsplaner empfahl mir dann ein entsprechendes Gerät für die Luftwärmepumpe im Chalet.

War die Installation eine aufwändige Sache?

Nein, gar nicht. Das Ganze war sehr unkompliziert, und auch die Bedienung ist einfach. Ich kann jetzt mit dem Handy über eine App mit Passwort auf die Heizung zugreifen und sie ein- und ausschalten. Die Investition für diese Lösung bewegte sich in einem bescheidenen Rahmen und hat sich gelohnt.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Lösung gemacht?

Positive! Bei den Feineinstellungen mussten wir zu Beginn schon noch dazulernen: Die Räume im unteren Stock waren anfangs noch kälter als oben, aber das konnten wir mit unterschiedlicher Einstellung der Temperaturregler im Chalet verbessern. Ich habe auch gemerkt, dass es fast zwei Tage braucht, bis das Haus auf angenehme Zimmertemperatur beheizt ist. Mit dem neuen Gerät wird in meinem Chalet im Winter eine Minimaltemperatur gehalten. Die Kontrolle via Handy zeigt mir momentan, dass wir diese Temperatur noch senken könnten. Auch sonst hat sich die Installation für mich gelohnt: Als es im Chalet einmal einen Stromausfall gab, erhielt ich vom System ein SMS und konnte vom Bürotisch in Brig aus den Energieversorger benachrichtigen. Und als die Wärmepumpe einmal wegen des vielen Schnees ausfiel, erhielt ich ebenfalls eine Meldung. Das sind schon Vorteile!

Was halten Sie persönlich von der Kampagne «MakeHeatSimple» von EnergieSchweiz?

Da kann man ja gar nichts dagegen haben! Fernbedienungen für Heizungen in Zweitwohnungen sind eine sinnvolle Sache, die nicht mit Riesenkosten verbunden sind. Und beim Energieverbrauch von Zweitwohnungen gibt es sicher viel Sparpotenzial. Auch für die Bequemlichkeit ist das super, denn wer will heute schon so einen Aufwand betreiben, wie es meine Eltern früher taten?